Johanneshof Hockenheim: Ein Ausflugstipp mit Hofladen, Restaurant und hausgemachtem Eis
Manchmal braucht es für einen schönen Ausflug gar nicht viel. Ein Ziel, das etwas außerhalb liegt, eine gute Möglichkeit zum Essen und vielleicht noch ein Eis zum Abschluss. Genau in diese Kategorie fällt für uns der Johanneshof in Hockenheim.
Der Hof ist dabei mehr als ein Restaurant. Es gibt einen Hofladen, eine große Terrasse, Kuchen und hausgemachtes Eis. Wer länger bleiben möchte, kann sogar vor Ort übernachten. Und wer seinen Besuch mit etwas Bewegung verbinden möchte, kann mit dem Fahrrad durch die Felder zum Johanneshof fahren oder den Aufenthalt mit dem Maislabyrinth in der Nähe verbinden.
Wir waren selbst dort und haben natürlich auch etwas gegessen. Unsere Fotos zeigen deshalb vor allem die kulinarische Seite unseres Besuchs. Trotzdem ist gerade das Drumherum das, was den Johanneshof für uns als Ausflugsziel interessant macht.
Ein Ziel, bei dem man nicht nur zum Essen vorbeikommt
Der Johanneshof liegt etwas außerhalb von Hockenheim und hat dadurch einen ganz anderen Charakter als ein Restaurant in der Innenstadt. Hier geht es ruhiger zu und das Umfeld gehört irgendwie zum Besuch dazu.
Wer nur etwas essen möchte, kann natürlich einfach zum Restaurant kommen. Wir würden den Johanneshof aber eher als Ort sehen, an dem man ruhig etwas mehr Zeit einplanen kann.
Das beginnt schon bei der großen Terrasse. Bei schönem Wetter sitzt man hier sehr angenehm und kann nach dem Essen noch einen Kaffee trinken oder sich ein Eis holen. Gerade im Sommer lässt sich daraus schnell ein entspannter Nachmittag machen.
Essen gehört natürlich trotzdem dazu
Bei unserem Besuch wollten wir nicht nur schauen, sondern auch ausprobieren, was die Küche zu bieten hat. Wir haben uns für den Johof-Burger entschieden.
Der kostet 21,50 Euro und ist damit sicherlich kein günstiger Burger. Es gibt auf der Karte auch preiswertere Gerichte. Unser Burger war allerdings auch nicht die klassische Variante, die man jeden Tag irgendwo bekommt.
Das selbstgemachte Brötchen wird mit 100 Prozent Bio-Rindfleisch, Chimichurri, Parmesanchip, Rauke und gepickelten Gurken kombiniert. Dazu gab es Pommes und Coleslaw.
Uns hat gerade diese Kombination gefallen. Das Chimichurri bringt eine kräftige Kräuternote mit, während die gepickelten Gurken für etwas Säure sorgen. Der Parmesanchip macht den Burger ebenfalls etwas ungewöhnlicher.
Das Fleisch wird standardmäßig medium gebraten und ist entsprechend noch deutlich rötlich. Wer es lieber durchgebraten mag, kann das entsprechend angeben. Laut Hinweis auf der Karte kann es aufgrund der Fleischqualität und des geringen Fettanteils aber auch dann noch leicht rötlich sein.
Für einen gewöhnlichen Burger wären uns 21,50 Euro vermutlich zu viel. Bei diesem Burger konnten wir den Preis dagegen eher nachvollziehen, weil er tatsächlich etwas Besonderes war. Wer einfach günstig essen möchte, findet auf der Karte andere Möglichkeiten.
Die Speisekarte bleibt angenehm überschaubar
Was uns ebenfalls gefallen hat: Die Speisekarte ist nicht unnötig groß.
Man findet eine gute Auswahl, ohne dass man sich erst durch unzählige Gerichte arbeiten muss. Dabei werden verschiedene Vorlieben berücksichtigt. Neben Fleischgerichten gibt es auch vegetarische und vegane Optionen.
Für einen Ausflug ist das eigentlich genau das, was man braucht. Jeder findet etwas, aber niemand muss zehn Minuten überlegen, was er überhaupt bestellen möchte.
Die Karte kann sich natürlich ändern. Wer wegen eines bestimmten Gerichts kommt, sollte deshalb vorher kurz nach dem aktuellen Angebot schauen.
Danach noch ein Eis auf der Terrasse
Was den Johanneshof für einen Ausflug besonders passend macht, ist die Möglichkeit, den Restaurantbesuch ganz unkompliziert zu verlängern.
Vielleicht noch einen Kaffee? Oder doch ein Stück Kuchen? Bei warmem Wetter würden wir uns wahrscheinlich eher für das hausgemachte Eis entscheiden.
Man muss hier also nicht zwingend ein komplettes Essen einplanen. Der Johanneshof funktioniert genauso gut als Zwischenstopp während einer Fahrradtour oder als Ziel für einen Kaffee und ein Eis.
Gerade diese Flexibilität gefällt uns.
Der Hofladen gehört zum Besuch dazu
Wer schon einmal einen Hofladen besucht hat, weiß, dass man dort schnell länger bleibt als geplant. Auch auf dem Johanneshof gibt es einen Hofladen, in dem man verschiedene Produkte kaufen kann.
Damit lässt sich der Besuch noch einmal anders gestalten. Erst etwas essen, anschließend durch den Hofladen schauen und vielleicht noch etwas für zu Hause mitnehmen.
Für uns gehört genau das zum Charme des Johanneshofs. Es ist nicht nur ein Restaurant, sondern ein ganzer Hof, auf dem verschiedene Dinge zusammenkommen.
Mit dem Fahrrad durch die Felder nach Hockenheim
Wer in der Umgebung wohnt, kann den Johanneshof gut mit einer kleinen Fahrradtour verbinden.
Statt mit dem Auto direkt zum Hof zu fahren, lässt sich die Anfahrt wunderbar als Teil des Ausflugs nutzen. Gerade bei schönem Wetter ist die Fahrt durch die Felder eine angenehme Alternative.
Dann hat man sich das Essen anschließend auch ein bisschen verdient.
Wer lieber mit dem Auto kommt, hat es ebenfalls unkompliziert. Neben dem Johanneshof gibt es eine größere Parkfläche, sodass die Parkplatzsuche normalerweise kein großes Thema sein sollte.
Maislabyrinth und Johanneshof verbinden
In der Nähe befindet sich außerdem das Maislabyrinth. Dadurch bietet sich der Johanneshof gerade für einen Familienausflug als zusätzlicher Anlaufpunkt an.
Man kann beispielsweise erst eine Runde durch das Maislabyrinth drehen und anschließend auf dem Johanneshof etwas essen. Oder man stärkt sich vorher und geht danach los.
Besonders schön ist natürlich die Kombination mit dem Eis danach.
So muss der Johanneshof gar nicht das einzige Ziel des Tages sein. Er lässt sich problemlos in einen größeren Ausflug rund um Hockenheim einbauen.
Wer länger bleiben möchte, kann übernachten
Eine Besonderheit des Johanneshofs ist außerdem das Gästehaus. Wer nicht nur für ein paar Stunden in Hockenheim bleiben möchte, kann direkt auf dem Hof übernachten.
Damit wird der Johanneshof auch für Besucher interessant, die die Region etwas ausführlicher erkunden möchten.
Für einen normalen Tagesausflug ist die Übernachtungsmöglichkeit natürlich nicht notwendig. Sie zeigt aber ganz gut, wie breit das Angebot auf dem Hof inzwischen aufgestellt ist.
Unser Eindruck vom Johanneshof
Für uns ist der Johanneshof weniger ein Ort, an den man ausschließlich wegen eines bestimmten Gerichts fahren muss. Interessant wird er vor allem durch die Kombination.
Man kann hier essen, einen Kaffee trinken, Kuchen oder hausgemachtes Eis genießen, im Hofladen einkaufen und den Besuch mit einem Ausflug verbinden. Dazu kommt die große Terrasse, auf der man bei schönem Wetter wirklich gerne sitzen bleibt.
Unser Burger war mit 21,50 Euro zwar nicht günstig. Dafür war er etwas Besonderes und nicht einfach ein Burger, den man jeden Tag essen würde. Die Preise insgesamt würden wir als normal bis etwas höher einordnen, wobei es auch günstigere Alternativen gibt.
Der Service war bei unserem Besuch freundlich, aufmerksam und zügig. Das Team ist eher jung und hatte trotz des laufenden Betriebs einen guten Überblick.
Ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte, ist der eher kleine Innenbereich. Wenn das Wetter nicht mitspielt und viele Gäste gleichzeitig nach drinnen müssen, kann es hier durchaus voller werden und zu Wartezeiten kommen. Bei schönem Wetter ist das dagegen kaum ein Thema, weil die große Terrasse viel Platz bietet.
Für wen lohnt sich der Johanneshof?
Wir würden den Johanneshof vor allem denjenigen empfehlen, die Essen und Ausflug miteinander verbinden möchten.
Für einen kurzen Zwischenstopp bei Kaffee und Kuchen funktioniert der Hof genauso wie für ein Mittag- oder Abendessen. Familien können den Besuch mit dem Maislabyrinth kombinieren, Radfahrer machen den Johanneshof zum Ziel ihrer Tour und wer einfach einen entspannten Platz für ein Eis sucht, wird auf der Terrasse ebenfalls fündig.
Genau deshalb würden wir den Johanneshof auf die Liste der Ausflugsziele im Rhein-Neckar-Kreis setzen. Nicht, weil hier alles spektakulär sein muss, sondern weil man sich seinen Besuch ganz nach Lust und Zeit zusammenstellen kann.
Unser Tipp für einen schönen Tag: Mit dem Fahrrad zum Johanneshof fahren, dort etwas essen, anschließend noch ein hausgemachtes Eis genießen und – je nach Saison – den Ausflug mit dem Maislabyrinth verbinden. So wird aus einem einfachen Restaurantbesuch schnell ein kleiner Ausflug in der eigenen Region.
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